Samstag, 5. Dezember 2015

Göttliche Kreativität

Wenn man älter wird, wird manches schwieriger. Zipperlein setzen ein. Darüber vergisst man leicht, dass manches auch besser wird. Auch wenn man das sicher nicht verallgemeinern kann: Manche Pflichten fallen weg. Das führt zu mehr Freizeit. Nutzen Sie diese Freizeit kreativ.

Der Handarbeitsboom zeigt, wie viel Spaß es macht, selbst etwas zu erschaffen. Der Markt wird überflutet von Anleitungsbüchern und -heften. Eine schöne Neuerscheinung ist "Brigitte kreativ". Gerade ist Heft 2 auf den Markt gekommen. Darin finden Sie viele tolle Strickanleitungen, ein Schnittmuster für ein simpel zu nähendes, herrlich legeres Kleid in drei Versionen, winterliche Deko-Ideen und vieles mehr. Für 6,50 Euro ist das Heft zu haben.

Nehmen Sie sich Zeit für schöne Dinge. Genießen Sie Muße. Vielleicht heute?

Samstag, 28. November 2015

Unwiederholbar - dieser einzigartige Moment

Kurt Tepperwein schreibt in seinem neuesten Buch "So leben wir heute" etwa Folgendes: "Ich hatte ein herrliches Leben. Ich habe es nur nicht oft genug gemerkt." Es geht ihm darum, "heute" zu leben, im Hier und Jetzt. Nun ist das mit dem "Hier und Jetzt" ja schon fast ein bisschen zu oft gesagt und geschrieben worden. Allmählich klingt es abgedroschen - und doch ist es wahr.

Viel zu oft leben wir in der Vergangenheit, hadern mit bösen Erinnerungen oder mühen uns damit ab, gute heraufzubeschwören. "Weißt du noch, damals ...?" Mindestens ebenso oft sind wir mit den Gedanken in der Zukunft. Ich muss noch dies, ich will noch das. Oh Gott, was, wenn ...?!
Das Leben aber findet jetzt statt. Das ist umso bedeutsamer, je älter wir werden. Tag für Tag ein bisschen mehr. Die Chancen, das Leben wahrhaftig zu leben, werden naturgemäß geringer.

Auch wenn junge Menschen theoretisch schon in der nächsten Sekunde tot sein können, weil ein Flugzeug just über dem Haus abstürzt, in dem sie sich gerade aufhalten, so ist das doch relativ unwahrscheinlich. Je älter wir aber werden, desto wahrscheinlicher wird unser Leben in überschaubarer Zukunft enden. Ach, wie schrecklich? Aber nein! Noch leben wir ja noch. Deshalb, genießen wir doch den Augenblick, diesen Augenblick. Wie schön ist es, frei atmen zu können. Einfach weil die Luft gut genug dazu ist, weil unsere Atmungsorgane gerade reibungslos funktionieren. Wie wunderbar ist es, das ungehindert sehen zu können, was wir gerade vor uns haben, bewusst und in allen Einzelheiten. Farben und Formen, Strukturen. Praktisches und Künstlerisches, Natur und Technik, Menschen, Pflanzen und Tiere.Vielleicht haben Sie gerade eine Bienenwachskerze zur Hand, an der Sie schnuppern können. Oder Sie backen, noch rechtzeitig zum 1. Advent, schnell ein paar Kekse. Hm, wie die duften, wenn sie fast gar sind! Berühren Sie doch gerade jetzt einmal zärtlich Ihren Partner, wenn Sie einen haben, und genießen Sie, dass er (oder sie) da ist, anstatt ihn oder sie für selbstverständlich zu halten. Es gibt so viele Möglichkeiten, jetzt dankbar und bewusst zu leben. In diesem Moment. Ein Moment, in dem wir unser einzigartiges Leben spüren können. In diesem Augenblick, der einfach unwiederholbar ist.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Bücher für mehr Lebensfreude

Meine Güte, wo ist die Zeit geblieben? Ich hatte mich so gefreut, meinen ersten eigenen Blog eröffnet zu haben. Es war einfacher, als gedacht. Doch dann forderte das Leben mich wieder mit all seinen Facetten, und nicht jede trug zur Freude bei. Der Lebensfreude-Blog begab sich in den Tiefschlaf.
Inzwischen freue ich mich über 60 Lebensjahre. Und konstatiere: Hurra, ich lebe noch! Also gehört der Lebensfreude-Blog reaktiviert. Außerdem denke ich gerade darüber nach, einen zweiten Blog zu eröffnen. In dem soll es um lauter schöne Bücher gehen.
Nun ist es ja nicht so, dass es solche Blogs nicht schon in Hülle und Fülle gäbe. Aber meinen eben noch nicht. Und jeder Blog ist - hoffentlich - einzigartig. Das mit dem Bücherblog hat natürlich seinen Grund. Ratschlag24.com, das Online-Portal, über das ich seit 2007 so herrlich unkompliziert veröffentlichen konnte, was mir wichtig war, hat seine Pforten kürzlich für voraussichtlich immer geschlossen. Zugleich sind all meine dort veröffentlichten Artikel - es waren an die tausend - verschwunden. Dabei dachte ich doch, das Netz vergisst nichts. In den letzten Jahre hatte ich keine Beiträge mehr gespeichert und archiviert. Das Vertrauen in das Portal war einfach zu groß.
Nun gut, man lernt nicht aus. Auf zu neuen Ufern! Bald also wird es hier einen Bücherblog geben. Ich muss ihn nur noch einrichten und nach einem Namen suchen. Hat jemand unter meinen geneigten Lesern vielleicht die ultimative Idee für einen knackigen Namen? Ich denke da in etwa an "Bücher-für-mehr-Kreativität-und Lebensfreude" oder so. Und mit den Büchern, die ich darin dann rezensiere, werde ich, so hoffe ich, vielen Menschen ein bisschen mehr Lebensfreude schenken können. Sie über interessante Bücher aus den Bereichen Psychologie, Lebenshilfe, Spirituatlit und Kreativität informieren. Und die Lektüre dieser Bücher soll zu mehr Lebenslust verhelfen. -
So schließt sich der Kreis. Irgendwie schön, oder?

Samstag, 2. November 2013

Lass los und werde glücklich!

Kann man Glück erlernen? Kann man Lebensfreude trainieren? Yes, you can! Ich spreche da aus Erfahrung. Im Laufe meines Lebens war ich mehr als einmal unglücklich. Ich fühlte mich unverstanden, zutiefst besorgt, von Menschen oder vom Schicksal ungerecht behandelt, frustriert, manchmal ganz und gar mutlos. Aber das hielt nie lange an. Ich weiß ja inzwischen, dass es fast immer Mittel und Wege gibt, zum Glück zurück zu finden, ihm zumindest wieder ein klein wenig näherzurücken. Wäre ja auch schrecklich, wenn man sich ergeben in seinem Unglück suhlte, anstatt kraftvoll gegenzusteuern. Es gibt fast immer Alternativen zur Mutlosigkeit. Manchmal ist es ein Spaziergang oder ein kurzes Sonnenbad in einem geschützten Winkel - bei gutem Wetter geht das sogar im Winter. Manchmal - und bei mir ist das oft der Fall - ist es ein Buch, das weiterhilft. In meinem Regal stehen viele, viele Lebenshilfebücher. Die wenigsten davon habe ich von vorn bis hinten gelesen. Aber in allen habe ich - oft sehr ausführlich - gestöbert, Markierungen gesetzt, Notizen gemacht und Tipps ausprobiert. Sehe ich ein neues Buch zum Thema Glück, so kann ich kaum widerstehen. Gerade liegt eines davon auf meinem Schreibtisch. Der Titel: "Lass los und werde glücklich - 52 Impulse für ein freies und unbelastetes Leben" von Dörthe Huth. Es ist ein, sagen wir mal, "B-Aufsteller" - ein Buch mit Spiralbindung, das man nicht ins Regal schieben, sondern an sichtbarer Stelle aufstellen sollte. Dazu ist es gedacht. Die Bilder - zu schön, um nicht im Blickfeld zu bleiben; die Hinweise - zu wichtig, um schnell wieder vergessen zu werden. Leider fehlt mir oft die Zeit zum Lesen. Aber bei 52 Impulsen im Jahr ist das ja
nur einer pro Woche. Das lässt sich schaffen - das schaffe sogar ich.

Freitag, 25. Oktober 2013

Endlich! - Gedanken über die Lebensfreude vorm Lebensende

Ich bin Jahrgang: 1955. Mein Hausarzt dürfte etwa im gleichen Alter sein. Wenn ich ihn aufsuche - und noch ist das zum Glück selten - macht er in letzter Zeit bedrohlich wirkende Andeutungen, vielleicht aus der eigenen Betroffenheit heraus: "Sie sollten sich mit Ihrer Endlichkeit vertraut machen!" Wie bitte? Dass er mir im selben Atemzug versichert, dass ich ja viel jünger aussehe als ich bin, tröstet mich da nur wenig. Endlichkeit - wie gemeißelt stehen die drei Silben im Raum. Endlichkeit. Da steckt ja das Wort Ende drin. So ein Wort gehört an das Ende eines guten Films, an das Ende eines Buches, das man nur ungern aus der Hand legt. Aber doch nicht an das Ende des eigenen Lebens ...! Versuchsweise nehme ich - auf dem Weg nach Hause - die Sache mit Humor und stelle fest: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Aber das funktioniert nicht. Viel zu banal. Dann versuche ich es mit positivem Denken: Stell dir nur vor, was du alles nicht mehr(!) tun musst, wenn eines Tages Schluss ist mit lustig. Welche Anstrengungen, welche Enttäuschungen dir erspart bleiben. Das immerhin tröstet ein wenig. Die Sonne scheint mir ins Gesicht. Wir haben Ende Oktober und rund 20 Grad plus. Was für ein herrlicher Herbsttag! Ein Spruch von Jonathan Swift (1667 - 1745) fällt mir ein: "Genau genommen, leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich darauf vor, demnächst zu leben." Ich beschließe, mich zu freuen. Jetzt bin ich da und jetzt darf ich dieses Leben genießen, achtsam und  in vollen Zügen. Gerade wegen der Endlichkeit. Wie schön, dass ich noch rechtzeitig darüber nachgedacht habe ...!

Dienstag, 24. September 2013

Endlich wirklich erwachsen: Selbstsabotage pfiffig überwinden

Hätte ich das nur schon früher gewusst ...! Wie oft haben Sie so etwas schon gedacht? Aber besser spät als nie! Das gilt für Erlebnisse, das gilt für Erledigungen und für Erkenntnisse erst recht. Dr. Petra Bock, preisgekrönte Erfinderin des MINDFUCK-Prinzips, hat auf Grund ihres ersten Buches zum Thema viele Leserzuschriften erhalten. Es waren auch etliche von 50plus-Menschen darunter, die überzeugt waren, ihr Leben wäre anders verlaufen, wenn sie die MINDFUCK-Erkenntnisse schon eher gehabt hätten. Aber es ist - zumindest für einen Optimisten - nie zu spät. Tröstlich, oder? Selbst wenn man das letzte Jahr seines Lebens anders und besser gestaltet als bisher, so ist das von großem Wert. Inzwischen hat Dr. Bock das passende Coaching-Buch herausgebracht. Der Titel: "MINDFUCK - Das Coaching - Wie Sie mentale Selbstsabotage überwinden", erschienen im Knaur Verlag. Es bietet sehr viel Platz für eigene Notizen. Man sollte es nicht nur lesen, sondern damit arbeiten. Und plötzlich fällt es einem wie Schuppen aus den Haaren, eh ..., von den Augen. Man muss ja gar nicht weiterhin so denken, wie man gefühlt immer (und automatisch) gedacht hat. Das war gestern. Heute bin ich anders! Heute bin ich erwachsen - und endlich frei! Mit Hilfe des Buches haben Sie eine gute Chance, das störrische oder weinerliche Kind-Ich endlich ebenso wie das moralisierende, strafende, bewertende Eltern-Ich hinter sich zu lassen. Es ist ja so viel schöner, endlich wirklich erwachsen zu sein.

Montag, 16. September 2013

Genug Knete und Lebensfreude für ein biblisches Alter?

Die Rente "richtig" planen - wie macht man das? Wer sich einmal mit diesem Thema beschäftigt, wird feststellen, dass das ein Buch mit sieben Siegeln sein kann. Man kann viel einigermaßen richtig und noch mehr einigermaßen falsch machen. Und ich will mir hier keinesfalls anmaßen, irgendwelche monetären Tipps geben zu können, die unbestritten brauchbar sind. Eines aber ist klar: Die Zeit der Rentenzahlung wird begrenzt sein. Warum? Na, weil wir ja nicht ewig leben. Ein unerquickliches Thema, diese Endlichkeit, ich weiß. Gehen wir dennoch einmal davon aus, dass wir das schon fast biblische Alter von 85 Jahren erreichen werden. Gehen wir weiterhin davon aus, dass wir mit 65 Jahren in Rente gehen. Dann brauchen wir ausreichend Knete für 20 möglichst gute Jahre. 20 Jahre sind leider sehr viel weniger für einen alten Menschen als für einen jungen. Es sind vier mal fünf Jahre. Überlegen Sie einmal, wo sie vor fünf Jahren waren. Das war doch gerade erst, oder? Sag ich doch. Und die letzten fünf Jahre ist man wahrscheinlich nicht mehr so sonderlich fit und mobil, als dass man noch auf Weltreise gehen möchte. Schon gar nicht mit dem Mietwagen, der in einigen Ländern gar nicht mehr an Menschen über 70 Jahre ausgeliehen wird. Kurzum, wer über die Höhe der Rentenzahlung nachdenkt, die er einmal haben will, sollte nicht zuletzt
die Überlegung einbeziehen, für wie viele Jahre er voraussichtlich noch Geld brauchen wird. Und dann darüber nachdenken, wie er sich für den Rest seines Lebens möglichst viel Freude verordnen kann - mit oder ohne Geld.