Dienstag, 20. März 2018

Nie zu alt für eine neue Liebe ...!

Nun ist es schon eine erkleckliche Weile her, dass ich diesen Blog bedient habe - was schade ist. Das Thema Lebensfreude ist mir nämlich wichtig wie nie. Und in meinem Bücherblog "Bücher für mehr Lebensfreude" ist es auch nach wie vor präsent.

Älter zu werden, das ist nichts für Feiglinge, das wissen wir ja alle. Je älter man wird, desto kostbarer wird jeder Augenblick, desto dankbar sollten wir werden für alles, was war und was ist. Ich persönlich übe mich sehr darin.

Nachdem mein Gatte, der inzwischen mein Ex-Gatte ist, sich im Herbst 2014 frauenmäßig neu orientiert hatte, fiel ich erst einmal in ein Loch. Ich fühlte mich zutiefst enttäuscht, verraten, einsam und verlassen. Ich konnte mir rein überhaupt gar nicht vorstellen, mich irgendwann in einen anderen Mann zu verlieben. Das änderte sich mit der Zeit. Allerdings gestaltete sich die Suche auch in Zeiten der Internet-Partnersuche alles andere als einfach. Die Auswahl im Netz ist riesig, aber frau muss mitunter viele, viele Frösche küssen. Auch wenn man immer wieder einmal von Paaren hört, die zueinander gefunden haben, kaum dass sie auf einem Internet-Portal ihre Profile freigeschaltet hatten.

Was mich betrifft, so bin ich inzwischen in neuen, festen Händen und glücklich. Lebensfreude - nicht ganz pur, aber fast. Der neue Mann an meiner Seite ist deutlich jünger als ich, was Vorteile hat. Da dürfte die Lebensfreude noch länger halten. Ich lerne viel von ihm, er lernt viel von mir, zusammen sind wir etwas, was es vorher nicht gegeben hat. Etwas Einzigartiges. Ein glückliches Paar. Wir erkennen immer wieder neu: Die Liebe ist einfach zu wichtig, um darauf zu verzichten. Und für eine neue Liebe ist man nie zu alt. Nie!

Also, wenn Sie auf der Suche sein sollten, bitte geben Sie nicht auf. Auf gar keinen Fall. Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei - schon gar nicht im Alter. Glauben Sie an Ihr Glück! Es lohnt sich, nach der vielleicht letzten Liebe dieses Lebens zu suchen. Das ist jede Mühe wert und Ausdauer lohnt sich ...!

Samstag, 23. April 2016

Mut zur eigenen Upcycling-Mode - Diktat war gestern!


Je älter ich werde, desto unabhängiger fühle ich mich von der Einschätzung anderer Menschen. Das macht vor der Mode nicht Halt. Jegliches Modediktat war gestern - oder vorgestern. Ich gestatte mir meinen eigenen Stil und dabei ist es mir herzlich egal, dass das, was ich trage, nicht topmodisch ist. Aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Ich würde gern meine eigene Mode kreieren. Derzeit träume ich von Upcycling. Dazu sammele ich Stoffe. Hin und wieder besuche ich einen Kleidermarkt und kaufe dort für wenig Geld schicke, hochwertige Klamotten. Manchmal passen sie mir direkt. Oft sind sie aber auch zu eng oder zu weit. Ich  nehme sie dennoch mit, wenn die Stoffe mir gefallen. Denn hallo, daraus lässt sich doch was machen!

Nun stapeln sich in meinem Keller diese handlichen IKEA-Kisten. Material ohne Ende. Längst ist es Zeit, nicht länger zu kaufen, sondern zu sortieren und endlich loszunähen. Ich werde also alle Stoffe nach Farben sortieren, dann vielleicht farblich gut harmonierende Stoffe - Ton in Ton - patchworkartig zusammennähen und daraus dann etwas völlig Neues gestalten. Ich sehe alles schon vor mir.

Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, meine Träume umzusetzen. Und dann den Mut, das, was dabei herauskommt, auch zu tragen. Na, mal sehen ...

Dienstag, 19. April 2016

Kein Geld für teure Hobbys? Die Lösung: ein Schrebergarten!



Sie suchen ein Hobby, das Sie erfüllt, wollen oder können aber nicht viel Geld dafür ausgeben. Dann erkundigen Sie sich doch einmal, ob in Ihrer Nähe ein Schrebergarten frei ist und was es kosten würde, ihn zu übernehmen. Wenn Sie nicht gerade in einer Großstadt wohnen, stehen die Chancen gut, dass Sie relativ preiswert dran kommen könnten. Und so ein Schrebergarten hat gar manchen Vorteil:
  • Sie verbringen mehr Zeit in frischer Luft.
  • Sie werden sich regelmäßig körperlich betätigen, aber Sie haben - hoffentlich - auch Muße für den Liegestuhl und ein darin zu lesendes gutes Buch.
  • Sie lernen neue Menschen kennen, die Ihnen wahrscheinlich kostenlos Ableger spendieren, wenn Sie nett fragen.
  • Sie bekommen Biokost, ohne im Laden viel Geld dafür zu bezahlen.
  • Sie können Ihrer Gestaltungslust fast freie Bahn geben - je nach den Auflagen des Vereins.
Ich bin seit einem Jahr stolze Besitzerin eines Schrebergartens und ich bin richtig froh, dass ich diese kleine Oase habe - vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst.

Freitag, 15. April 2016

Kreativ und schöpferisch ins persönliche Glück


Ein Leben ohne Kreativität kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich denke, wir sind dazu geboren, schöpferisch zu denken und zu handeln. Schon in der Bibel steht, dass Gott die Menschen zu seinem Bilde schuf - zu seinem Abbild also, ihm gleich. Wer das als Anmaßung empfindet, kann das Wort gleich gern durch ähnlich ersetzen. Wenn Gott die Welt erschaffen hat mit allem, was da kreucht und fleucht, dann können wir uns unsere eigene Welt erschafffen - durch bewusste Gestaltung. Das beginnt morgens beim Griff in den Kleiderschrank, wenn Sie Ihr ganz persönliches Wohlfühl-Outfit zusammenstellen, das Ihnen steht und wirklich zu Ihnen passt. Das hört mit dem Malen eines Bildes oder dem Schreiben einer Geschichte noch lange nicht auf.

Es gibt so viele Möglichkeiten, schöpferisch zu leben. Sehen Sie Probleme vor allem als Möglichkeit an, nach kreativen Lösungswegen zu suchen. Treten Sie innerlich immer mal wieder einen Schritt zurück, um Ihre Art zu leben zu betrachten. Was davon behagt Ihnen wirklich, was könnten Sie anders gestalten, erfrischend anders? Erschaffen Sie sich eine neue kleine Welt in Ihrem Garten, Schritt für Schritt, Jahr für Jahr. Stricken Sie sich einen Pullover, ohne sich sklavisch an eine Anleitung zu halten, indem Sie einfach ein älteres, gut sitzendes Modell als Muster für die Passform nutzen und ansonsten frei gestalten. Knöpfen sie sich eine weiße Wand vor und malen Sie eine lebensgroß wirkende Szenerie darauf. Kochen Sie ohne Kochbuch.

Je älter Sie sind, desto größer ist in der Regel Ihr Erfahrungsschatz. Sie können auf einen riesengroßen Fundus an Möglichkeiten zurückgreifen. Machen Sie das Beste daraus - ganz neu. Und genießen Sie das Glücksgefühl, das daraus erwächst.

Donnerstag, 7. April 2016

Entgiftung und Heilfasten nach Mayr und Rauch als Jungbrunnen


Seit fünf Tagen ernähre ich mich von trockenen Semmeln und, was soll ich sagen, es geht mir prima damit. Heilfasten ist angesagt. Ich mache das immer wieder einmal, in Eigenregie. Und ich empfinde es als Jungbrunnen.

Tee- und Saftfasten behagt mir nicht. Hin und wieder brauche ich die durch Kaubewegungen und süßen Geschmack im Mund ausgelöste Befriedigung. Wer trockene Semmeln ausgiebig kaut, wird erstaunlich satt. Und die Stärke wandelt sich im Mund in Zucker um. Was für ein süßes Gefühl!

Da ich das mag, kommt mir die Meyr-Methode gerade recht. Um mich zu motivieren, lese ich vor Kurbeginn und auch während der Kur immer wieder im Büchlein "Die Darm-Reinigung nach Dr. med. F. X. Mayr" von Dr. Erich Rauch. Es wurde 1957 geschrieben. Meine Ausgabe ist die 39. Auflage (1992). Es ist hier also hier nicht von einer neuartigen Modediät die Rede. Ganz im Gegenteil, gefastet wird bereits seit Jahrtausenden.

Die Fallbeispiele im Buch inspirieren mich immer wieder neu. Imponierend ist aber auch das Negativbeispiel von dem Mann, der tagelang gefastet hatte, irgendwann genug hatte, ins Wirtshaus ging und sich eine Portion seines geliebten Gurkensalats einverleibte. Die Folge, so liest man: schlimmste Bauchkrämpfe und operative Entfernung von zwei Dritteln des Magens. Es heißt ja nicht umsonst: Fasten kann jeder, fastenbrechen nur ein Weiser. Man sollte schon wissen, was man tut. Und man sollte begleitende Mßnahmen, wie reichliches Trinken, Darmreinigung, feucht-warme Leberwickel und Bauchmassagen, nicht außer Acht lassen. Doch ehe sie nun von heute auf morgen ins Fasten einsteigen, rate ich Ihnen dringend, sich gründlich zu informieren und sich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zu besprechen.

Die Gewichtsabnahme ist eine nette Begleiterscheinung. Entscheidend ist für mich die körperliche Reinigung, die für mich mit einer geistigen und seelischen Erneuerung einhergeht. Ich erlebe gesteigertes Wohlbefinden und erhöhte Aktivität. Ich habe Lust, alles Mögliche gründlich aufzuräumen. Hin und wieder erlebe ich wunderbare geistige Höhenflüge, die mir auch so manche schwierige Entscheidung erleichtern. Ich habe zum Beispiel einmal während einer Fastenphase kurz entschlossen einen ungeliebten Job gekündigt - und sehe das noch heute als richtig an.

Natürlich bin auch ich von Fastenkrisen nicht frei. Die aber sind normal und vergehen wieder, inklusive schlechter Laune. Es kann sein, dass man zwischendurch nicht weiter abnimmt, sondern sogar an Gewicht zulegt. Vorübergehende Wassereinlagerungen sind die Ursache. Während Dr. Rauch in seinem Buch schreibt, niemand dürfe ohne fachmännische Begleitung fasten und solle dies deshalb am besten in einer Fastenklinik tun, empfahl mir meine naturheilkundlich orientierte Ärztin vor Jahren, es zu Hause allein zu wagen. Das funktioniere sogar neben einer vollen Berufstätigkeit.- Stimmt. Auch wenn es einfacher und angenehmer ist, wenn man während der Fastenkur viel Zeit für sich hat, um sie in aller Ruhe als eine Art Zäsur, eine Phase der Erneuerung und inneren Einkehr zu betrachten.

Die Meinungen darüber, ob fasten gesund ist oder nicht, gehen weit auseinander. Es schreckt die Warnung vor Muskelabbau, nicht zuletzt vor einem Abbau des Herzmuskels. Auch die Meinung darüber, ob es im Körper Schlacken gibt oder nicht, die man durchs Fasten loswerden könnte, gehen auseinander. Ich höre auf mein Bauchgefühl - in doppeltem Sinne. Einfach weil es gut tut.

Dienstag, 29. März 2016

Living apart together - freies, treues Liebesglück für die Generation 50 plus


Eine neue Liebe in einem Alter zu finden, in dem man das 50, 60., 70 Lebensjahr längst überschritten hat, das kann großes Glück bedeuten. Der Wunsch, irgendwann eine gemeinsame Bleibe zu finden, könnte sich dann nur allzu natürlich anfühlen. Ist es nicht schön, den geliebten Partner immer in greifbarer Nähe zu haben, gemeinsam mit ihm zu essen, morgens neben ihm aufzuwachen?

Das ist keine versteckte Feststellung sondern eine ernst zu nehmende Frage. Da der Status akuter Verliebtheit gewöhnlich schneller vergeht als manch Liebendem lieb ist, sollten Sie gründlich in sich gehen, ehe sie wieder ein gemeinsames Nest beziehen. Fragen Sie sich:
  • Was würde ich gewinnen?
  • Was würde ich riskieren?
  • Was würde ich verlieren?
Nicht ohne Grund wird das Lebensmodell "living apart together" unter immer mehr älteren Paaren zunehmend beliebt. (Allerdings sind es oft vor allem die Frauen, die sich eine solche Lebensform wünschen. Dabei profitiert auch der Mann, wenn er den passenden Blickwinkel einnehmen kann.) Gründe gibt es genug. Jeder hat schon ein jahrzehntelanges Leben ohne den anderen geführt. Dinge haben sich angehäuft, Gewohnheiten eingeschlichen. Nicht alles war schlecht, solange man allein lebte. Vielleicht war sogar vieles richtig gut.

Und doch fehlte es, dieses Tüpfelchen auf dem I, dieses Sahnehäubchen auf dem Dessert. Der Partner, die Partnerin, der oder die das eigene Lebensglück noch vollkommener machte. Nun haben Sie ihn oder sie also gefunden? Wie schön! Living apart ogether, also zusammen zu gehören und doch (zeitweise) allein zu leben, wäre für Ihre gemeinsame Zukunft eine sehr bedenkenswerte Alternative. Sie verbringen so viel Zeit miteinander wie Sie beide wollen. Sie schlafen mal hier, Sie schlafen mal da. Wenn beide einverstanden sind, haben Sie künftig zwei verschiedene Wohnungsschlüssel zu Ihrer Verfügung. Und doch hat jeder seinen Rückzugsort, sein Refugium, den oder das er genau dann unbeschwert nutzen kann und darf, wenn das einfach dran ist.

Was für eine wunderbare Freiheit der Liebe. Ein Gegensatz zur Treue? Aber nein. Das wäre ein eher kleingeistiger Gedanke. Und das muss ja nun wirklich nicht sein!

Freitag, 18. März 2016

Lebensfreude unter Frauen per Mitmachbuffet zum Geburtstag

Kürzlich bin ich mal wieder ein Jahr älter geworden. Schön war's!  Die Jahre, in denen ich mich über jedes zusätzliche Jahr freute, sind natürlich lääängst vorüber. 30 Jahre alt  zu werden, war vor gefühlten hundert Jahren schon ein herber Einschnitt. Der 40. ließ erste ernsthafte Gedanken an den allmählichen abbröcklenden Lebenslack aufkommen. Der 50. war dann eigentlich gar nicht mehr ganz so schlimm. Den 60. verbrachte ich, trefflich abgelenkt, auf Reisen. Den 61. habe ich wieder zu Hause verbracht, mit lauter tollen Frauen. Die brachten neben netten kleinen Geschenken die tollsten Beiträge fürs Buffet mit - von herzhaft bis süß. Von eigener Hand fantasievoll und gar köstlich zubereitet.
So ein Mitmachbuffet ist doch immer wieder eine wunderbare Sache. In meinen Einladungen hatte ich deshalb geschrieben: "Bitte keine Geschenke! Aber über einen Beitrag zum Buffet würde ich mich sehr freuen." Natürlich freute ich mich dennoch über die netten Aufmerksamkeiten, liebevoll ausgesucht und verpackt. Herrliche Tulpen waren darunter. Doch das kunterbunte Buffet, das ich wegen der vielen Gäste kurzerhand im schön kühlen Treppenhaus aufbaute, war der wahre Hammer. So bunt. Und so lecker.
Lauter liebevolle Leute und lauter leckere Lieblingsspeisen. Lovely! Lebensfreude pur!